Lachen

lächeln und Lachen

Geschwister im Herzen

doch trennt sie Welten

 

Ich lächel ihnen zu

gib mich charmant

so komm ich an

 

Verberge was mich beschäftigt

auf den Schultern liegt

was mich altern lässt

und Zweifel weckt

 

 

Ich seh dich an

wir kennen uns schon lang

Zeit vergeht

Schnell tickt sie dahin

Ich merk es nicht

bei dir werd ich zum Kind

Muss ständig lachen

 

und dann ist alles leicht

Die Last verschwindet

und ich bin frei

 

 

 

 

 

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Sonnenschein

Die Sonne scheint.
Ich bleibe lieber im Schatten.
Die Wärme macht mich verrückt und die gute Laune trübt.
Alle lachen, scheinen glücklich zu sein.
Ich frage mich, was mit mir nicht stimmt.
Meine Gedanken sind trüb und voller Zweifel.
Auch das Wetter ändert nichts.
Nach vorne sehen, weiter machen.
Wie ein Mantra murmel ich es vor mich hin, bis ich es glaube.
Ich schau ins blaue, aber wahrnehmen kann ich nichts.

Hufflepuff

In welches Haus bist du gekommen?
Nach Hufflepuff!
Oh! * betretenes Schweigen*
Eine nur zu bekannte Reaktion. Mitleid… Aber stellt euch vor, ich brauch euer Mitleid nicht. Wenn ihr nicht mehr zu bieten habt, dann verzieht euch wieder in euren Gemeinschaftsraum. Ich geh dann erstmal in die Küche zu den Hauselfen. Egal was ich schreibe, es wird dabei bleiben, ihr werdet denken ich bin ein Weichei. Vielleicht habt ihr Recht, mag sein. Ich muss kein Mut beweißen, nicht listig sein und mit Wissen hervorstechen. Ich kann sein wer ich will. Ja, schaut nicht so überrascht. Ich bin genau wo ich hingehöre. Dort wo ich sein will.
Loyalty, Kindness, Patience!
Meine Loyalität sorgt dafür, dass ich für andere einstehe, für andere Mutig sein. Meine Ehrlichkeit und Freundlichkeit öffnet mir die Türen zu dem wichtigsten, nicht Macht, sondern zu den Menschen, die mir etwas bedeuten. Meine Geduld gibt mir dem Weg zu mehr als nur Wissen sondern allem was ich erreichen will. Also ja, ich bin ein Hufflepuff. Kein besonderes Talent zeichnet mich aus und Angst hab ich manchmal auch, macht mich das zur Flasche? Glaub mir eins kann ich dir sagen. Am Schluss ist der Hufflepuff noch da.  Egal welche Schlacht es zu schlagen gibt. Er hält seinen Freunden den Rücken frei. Wo wirst du sein?

Warten

Ich warte auf ein Ergebnis,

das ich nicht ändern kann

Du wartest darauf,

dass alles einen Sinn ergibt

 

Er wartet darauf,

dass der richtige Moment kommt

Sie wartet darauf,

dass er ja sagt

 

Wir warten darauf,

dass sich etwas verändert

Ihr wartet darauf,

dass wir uns entscheiden

 

Sie verzweifeln,

während sie warten

Es geht vorbei

gut oder schlecht

Das Leben

Von  der Seite werde ich angerempelt. Den Leuten,um mich herum, bin ich nicht schnell genug. Alle in hast, gehen  sie voran. Klares Ziel, durchgetaktet. Ich schau mich um und betrachte die Leute, die mich überholen. Alle sind sie vertieft. Sie scheinen nichts wahrzunehmen. Da, einer bleibt kurz stehen und verweilt, schaut sich um. Scheint plötzlich etwas wahrzunehmen, doch dann schaut er auf die Uhr und eilt noch schneller weiter als zuvor. Unsicher gehe ich weiter. Nicht sicher wo ich hin muss. Suchend schau ich nach einem Zeichen und Frage mich wie das andere schaffen. Warum bin ich eigentlich hier? Ich könnte jetzt nach Paris fahren. Was würde dann wohl passieren? Ich könnte einfach aufhören, etwas anderes ausprobieren,zurück gehen? Kann man überhaupt fliehen? Will ich das überhaupt? Ich gehe weiter. Da ist sie die Anzeige die ich gesucht hab. Karlsruhe, Würzburg, Berlin, Hamburg, Paris, ahhh da ist es,Tübingen. 13:30, da hab ich noch Zeit. Kurz verweilt mein Blick auf der Anzeige für Paris, doch dann Wende ich mich ab. Das ändert auch nichts. Was nun? Plötzlich ist da Zeit, wo ich sie sonst so vermisse. Auf einmal geht es mir nicht schnell genug. Die große tickende Uhr scheint mich auszulachen. Überrascht schaue ich auf. Mein Zug steht schon bereit, als hätte er gewusst, dass ich da bin. Ich geh rein, auch andere sind schon da, ein Stück werden sie mich begleiten, vielleicht sogar bis zum Schluss. Ich schau aus dem Fenster und beobachte wie alles langsam an mir vorbei zieht, wärend der Zug sich in bewegung setzt. Da wird mir klar vielleich hab ich nicht die freie Wahl, doch ist es trotzdem meine Entscheidung. Ich muss über mich selbst lachen. Das Leben ist wie ein großer Bahnhof.

Erinnerung

Man hält fest

Doch alles verschwimmt

Wie in einem Traum

Im Morgengraun

 

Es vergeht wie eine Blume

Versuche es zu behalten

Zerspringen

Im Licht der Zeit

 

Kostbarer als Juwelen

Machen Sie uns aus

Und unser Leben

 

Ein Schatz zum teilen

Nur so wird er länger verweilen

 

Da und dort

Da und dort

hier und fort

manchmal nah, doch ganz fern

Steh ich hier oder ihr

sagend und fragend

 

Wohin, geschwind

und voller Eile

keiner will verweilen

 

Die Zukunft erschaffen

ohne Zweifel

nicht zu machen

ist das zu schaffen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Alt

Diesen alten Text hab ich gefunden. Ich habe ihn vor einer Ewigkeit mal geschrieben. Wenn ich ehrlich bin ist er nicht besonders gut, doch irgendwie gefällt er mir immer noch, daher  schreib ich ihn ganz genauso hier rein, wie ich ihn damals geschrieben hab. Den irgendwie ist er doch ein Teil von mir genauso wie er ist.

Die Schublade ist zu. Ich seh es in deinem Blick. Hast mich abgestempelt, wie einen Brief. Bemessen und gewogen und entschieden das mein Wert sich nicht lohnt. Nicht lohnt sich länger mit mir aufzuhalten, nicht lohnt mich kennnen zu lernen, nicht lohnt mit mir zu sprechen oder auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen. Hast mich in eine Schublade gesteckt und abgeschlossen. Du kennst mich nicht, aber gut dann halt nicht. Vielleicht bin ich ja anders als gedacht. Erfahren werden wir das wohl nie. So spielt das Leben. Wir scheinen uns gern selbst zu beschrenken. Es ist viel leichter an Vorurteile festzuhalten als sich ein eigenes Bild zu machen. Es ist leichter, wenn Hautfarbe etwas über Bildung aussagt. Es ist leichter, wenn der Glaube und die Religion eine Person gleich zu einem Extremisten macht. Es ist leichter, zu glauben das der Ausländer kriminell ist und die Jugend immer schlimmer wird. Die Welt ist nicht Schwarz und auch nicht Weiß. Manchmal vielleicht grau, aber eigentlich ist sie doch bunt und voller Farben und jeder kann sie tragen.

 

 

Zeit

Manchmal frage ich mich wer sie mir klaut, meine Zeit. Als würde es die grauen Männer aus der Kindergeschichte Momo wirklich geben. Die Tage vergehen und daraus werden Wochen… Die Liste der Dinge, die man machen will ist lang und nimmt kein Ende. Dinge die man machen muss, aber auch Sachen die man gern machen will. Dann plötzlich hat man mal Zeit, Zeit aufzuatmen, genug Zeit all dies zu machen und dann ist man meistens so erschöpft, dass man nichts von all dem macht und so vergeht sie die Zeit, doch was bleibt? Träge läuft man im Kreis, jeden Tag das gleiche und alles bleibt gleich… Aber warum sollte es immer so bleiben?

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